Eine Bohne im Zeitraffer

Ein fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt

Homeschooling endlich beendet – die Klasse G7b der Uplandschule darf nach mehreren Monaten der Abwesenheit wieder in den Präsenzunterricht kommen. Und sogleich steht im Fach Biologie das Thema „Fortpflanzung bei Blütenpflanzen“ auf dem Plan. Von der Blüte zur Frucht zur neuen Pflanze. Aber wie entsteht diese eigentlich?
Um endlich auch wieder praktisch und nicht nur am Computer lernen zu können, bekommt jeder Schüler und jede Schülerin einen Bohnensamen mit nach Hause. Der Auftrag: Feuchtes Küchenkrepp oder Watte in ein Glas geben, die Bohne zwischen Rand und Küchenkrepp schieben und das Glas an einen warmen, sonnigen Ort stellen. Nun heißt es nur noch pflegen: Jeden Tag gießen und warten, warten, gießen, warten, warten …
Aber nicht vergessen: Alle Veränderungen fotografisch dokumentieren. Das Wichtigste dabei: Die Kamera muss immer an der gleichen Stelle stehen und darf keinen Millimeter verrückt werden. Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt. Am Anfang verändert sich noch nicht viel, jeden Tag ein Foto reicht. Doch dann passiert plötzlich etwas. Nein, ganz viel sogar. Teilweise müssen sogar stündlich neue Fotos gemacht werden. Bis schließlich die Bohne so groß ist, dass sie gar nicht mehr aufs Foto passt.
Und was nun mit den 50 bis 100 Fotos tun? Ab damit zum Unterrichtsfach Kunst. Alle Fotos in den MovieMaker importiert, noch einen Vor- und Abspann hinzugefügt, ein paar special effects ergänzt, mit Musik hinterlegt und fertig sind die einzigartigen Timelaps-Videos unserer Bohnen: von Bernd, von Boris, von Greta, von Dumbo … und vielen Bohnen mehr.  Aber sehen Sie selbst:

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