Sparkasse Waldeck-Frankenberg unterstützt Uplandschule Willingen mit 3850 Euro

Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg spendet 3850 Euro für Bildung und Sport: (von links) Lehrertrainer
Felix Teitscheid, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Jürgen Trumpp, Eliteschüler
Sven Pollack, Schulleiterin Barbara Pavlu und Christopher Braun, Leiter des Olympiastützpunktes
Winterberg/Willingen. FOTO: LUTZ BENSELER

Willingen – Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg hat ihre Unterstützung für die Uplandschule Willingen fortgesetzt und der Eliteschule des Sports eine Spende von 3850 Euro übergeben. Die Förderung fällt in diesem Jahr um zehn Prozent höher aus als in den Vorjahren.

Mit der finanziellen Hilfe ermöglicht die Sparkasse zusätzliche Bildungsangebote, die es jungen Leistungssportlern erleichtern, schulische Ausbildung und sportliche Karriere unter einen Hut zu bringen. Dazu gehören Förderunterricht, begleitender Unterricht während Trainingslagern sowie eine gestreckte Schulzeit in der gymnasialen Oberstufe.

„Wir sind stolz, dass in unserem Geschäftsgebiet eine der vierzig Eliteschulen des Sports beheimatet ist und wir finanziell zum Erfolg des anspruchsvollen Miteinanders von Schulbildung und Leistungssport beitragen können“, erklärte Jürgen Trumpp, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, bei der Spendenübergabe an Schulleiterin Barbara Pavlu. Mit ihrer gezielten Nachwuchsförderung an Eliteschulen des Sports trage die Sparkassen-Finanzgruppe systematisch zur Entwicklung der deutschen Olympia- und Paralympischen Mannschaften bei, so Trumpp.

Die Schulleiterin betonte den praktischen Nutzen der Unterstützung: „Die Spende ermöglicht uns ein Budget, auf das wir schnell und ohne lange Anträge zugreifen können“, sagte Pavlu.

Die Uplandschule widmet sich intensiv der Talentfindung und -förderung. Neben den traditionellen Wintersportarten Biathlon, Skilanglauf und Nordische Kombination rückt zunehmend auch der Mountainbike-Sport in den Fokus. Ein herausragendes Beispiel ist Sven Pollack vom Radwerk Upland, der als Eliteschüler des Jahres ausgezeichnet wurde. Der junge Sportler nahm im Sommer bereits an einem U23-Weltcup im italienischen Val di Sole teil – sein erstes großes Kräftemessen mit der internationalen Elite. Pollacks Karriere begann im kleinen Willinger Verein Radwerk Upland, den seine sportbegeisterten Eltern mitgegründet hatten. Für ihn war das Radfahren von Kindesbeinen an selbstverständlich.

Die Doppelbelastung aus Schule und Sport ist indes enorm: Bis zu 20 Stunden Training pro Woche sind Standard – Wettkämpfe, Reisezeiten und Regenerationsphasen noch nicht eingerechnet. Pollack nutzt das Angebot der „Schulzeitstreckung“, dabei werden die letzten beiden Klassen zum Abitur in drei Jahren absolviert, um die sportbedingten Fehlzeiten auszugleichen. „Das wären sonst quasi zwei Vollzeitjobs gewesen“, beschreibt Pollack die Herausforderung.

Michael Schulenberg, Schulsportkoordinator der Uplandschule, organisiert Talentsichtungen und Fördermaßnahmen und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Trainern. Übungsleiter der Vereine bieten spezielle Sportangebote rund um die Schule an.

Lb