Die Biogarten-AG stellt sich vor

von Christa Tichelkamp und der Biogarten-AG

Seit September 2020 gibt es an der Uplandschule die Biogarten-AG. Seitdem haben wir uns in der Schulzeit jeden Dienstag von 14-15:30 getroffen, um uns gemeinsam mit dem Gärtnern zu beschäftigen. Als Erstes haben wir ein Hochbeet geplant und gebaut, es mit Grünschnitt, Kompost und Erde gefüllt und winterharte Salate hineingepflanzt sowie verschiedene Gründüngungen eingesät, die auch in der Landwirtschaft als Winterbegrünung verwendet werden.
Außerdem haben wir gemeinsam Saatgut von verschiedenen Blumen, Tomaten und einem Ölkürbis genommen, welches wir im nächsten Halbjahr aussäen werden, um daraus wieder eine neue Ernte zu erhalten. Im Klassenraum dürfen wir auf der Fensterbank Aussaaten und Topfpflanzen ausstellen (dazu haben wir extra einen Untersetzter aus Holz und Kautschuk hergestellt, der überschüssiges Wasser auffängt). Dort hatten wir bisher Zitronenmelisse, Pfefferminze, Petersilie und Schnittlauch untergebracht, die wir gemeinsam umgetopft und zurückgeschnitten hatten. Über die Weihnachtsferien hat jedes AG-Mitglied eine Pflanze mit nachhause genommen, um sie dort zu gießen und sie im neuen Jahr wieder in die Schule mitzubringen.
Immer wieder haben wir die praktischen Tätigkeiten theoretisch nachgearbeitet, denn das Ziel ist, dass jedes AG Mitglied nachher weiß wie er zuhause selbst sein eigenes Gemüse anbauen kann und dazu ist es sinnvoll auch mal in seinen Aufzeichnungen nachzuschlagen.
Für mich als Bio-Gemüsegärtnerin ist es großartig zu sehen, wie begeistert die Schüler von der praktischen Arbeit sind, deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir im kommenden Jahr noch mehr Möglichkeiten bekommen uns “gärtnerisch auszutoben”:
So dürfen wir direkt über dem Eingang des Hauptgebäudes einige große Pflanzkübel in Kultur nehmen. Da diese Stelle sich meist im Schatten befindet, haben wir uns überlegt dort einige Waldpflanzen, die ja an schattige Umstände angepasst sind, zu integrieren. Dazu zählen Waldmeister, Bärlauch und Sauerampfer, ebenso wie natürlich Him- und Brombeere.
Da bleibt die Frage nach den lichtliebenden Pflanzen wie Tomate, Paprika, mediterranen Kräutern und so weiter… Hierfür dürfen wir direkt auf dem Schulhof (vor der Cafeteria) ein altes Beet nochmal neu in Nutzung nehmen. Hierfür haben wir auch schon gemeinsam ein tolles Infoschild gebastelt, welches alle Schüler darauf vorbereiten soll, dass hier im Sommer leckeres Obst (Erd- und evtl. weitere Beeren) und Gemüse geerntet werden können.
Sehr gut kann ich mir auch vorstellen mit anderen AGs oder mit dem regulären Unterricht (z. B. Biologie) zusammenzuarbeiten. Über Anregungen, Wünsche und Rückmeldung aller Art freue ich mich sehr und möchte mich an dieser Stelle schonmal für die gute Zusammenarbeit mit dem Hausmeister Herrn Reitmaier und den netten Begegnungen und Gesprächen mit einigen Lehrern, der Verwaltung und der Schulleitung bedanken.

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