Ein Hauch von Glamour: Die Oberstudienrätinnen Birgit Schütz und Gabriele Englberger hielten die humorvolle Festansprache in Willingen. Foto: Ulrike Schiefner

Haupt- und Realschüler verabschieden sich

Gute Wünsche begleiten Abiturienten der Uplandschule beim Aufbruch zum „Walk of Fame“
Gratulation zur eindrucksvoll bewiesenen Leistungsstärke, gute Wünsche für die Zukunft: Die Abiturienten der Uplandschule brechen auf zum Studium und ins Berufsleben – zu ihrem ganz persönlichen „Walk of Fame“.

von Ulrike Schiefner

Willingen. 28 junge Leute stehen am Ende ihrer Schullaufbahn – „etwas wehmütig, aber auch glückstrahlend“, wie Schulleiterin Barbara Pavlu gestern bei der Entlassungsfeier bemerkte. Sie wünschte den erfolgreichen Absolventen der gymnasialen Oberstufe Lebensglück. Dazu gehören aus ihrer Sicht vor allem Menschen, die sie begleiten und geleiten, ihnen mit Ratschlägen zur Seite stehen und ihnen Rückhalt sowie Impulse geben. Die Schulleiterin würdigte die erbrachten guten Leistungen. So erreichten nicht nur sechs Abiturienten eine Eins vor dem Komma, sondern die insgesamt erzielte Durchschnittsnote (2,4) kann sich ebenfalls sehen lassen.

Flügel und Wurzeln
Landrat Dr. Reinhard Kubat gratulierte namens des Schulträgers. Er wünschte den bisherigen Uplandschülern Flügel, damit sie in die Welt hinausgleiten und sich den Wind um die Nase wehen lassen können, aber noch stärkere Wurzeln, die dann später dafür sorgen, dass sie gern in die Heimat zurückkommen.
Bürgermeister Thomas Trachte bescheinigte den jungen Leuten Ehrgeiz,  Lernwille und Durchhaltevermögen. Sein Glückwunsch galt auch den Eltern, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben, sowie den engagierten Lehrkräften. „Die Uplandschule genießt einen sehr guten Ruf und ich bin froh, dass die Upländer Kinder nach wie vor die Möglichkeit haben, vor Ort ihr Abitur zu machen.“
Der Willinger Verwaltungschef ging auf die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Strukturprobleme ein, mit denen die Gemeinde rechnen muss. Gerade auch angesichts dieser Entwicklung würde Trachte es begrüßen, wenn der ein oder andere Angehörige des Abiturjahrgangs später hochqualifiziert und -motiviert in der Region sein berufliches Wirkungsfeld fände.

Tüte voller guter Wünsche
Friedrich Behlen sprach namens des Rotary-Clubs Korbach/Bad Arolsen. Er überreichte zwei Preise für besonderes schulisches und soziales Engagement sowie für herausragende sportliche Leistungen. Wir werden darüber noch berichten.
Die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Anke Keudel, knüpfte gedanklich an die vor zwölf Jahren erfolgte Einschulung an. Sie brachte als symbolisches Geschenk eine Schultüte mit, die mit guten Wünschen gefüllt war. Dazu gehören eine Portion Mut, neue Wege zu gehen, eigene Entscheidungen zu treffen und Träume zu leben, sowie Selbstvertrauen und Gesundheit.
Schulsprecher Benjamin Lieser machte kein Hehl daraus, dass er ein wenig neidisch auf die Abiturienten ist. „Euch erwartet die große Freiheit, verbunden mit der Verantwortung, das Leben selbst zu bestimmen.“ Er wies darauf hin, dass mehrere Abiturienten sich im Lauf der Jahre lange und aktiv in der SV für die Belange der Schülerinnen und Schüler eingebracht haben.
Dass der Schulabschluss zugleich ein Anfang ist, dem ein besonderer Zauber innewohnt, betonte der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Dirk Bender. Er hofft, dass sich die Abiturienten weitere Bildung erschließen und dass sie kreativ sind.
„Prime Time“ ist das Motto der Abi-Zeitung, das die Oberstudienrätinnen Gabriele Englberger und Birgit Schütz in ihrer humorvollen Festansprache aufgriffen. Mit ihrer Laudatio auf die Stars des Tages, denen sie den „goldenen Pinguin“ überreichten, starteten sie einen Angriff auf die Lachmuskeln der Schulabgänger und Gäste. „Die Rechte halbieren und die Pflichten verdoppeln sich“,  so Tobias Wilke als Sprecher der Abiturienten, die erst erleichtert feiern und dann wehmütig die Sehnsucht zulassen wollen. Die Feier wurde musikalisch ausgestaltet von Tom Gombert, Lisa-Marie Donath und Maike Homrighausen.

WLZ vom 20.06.2015

Die Namen der Abiturienten

An der Willinger Uplandschule (UPS) haben in diesem Jahr 28 Schülerinnen und Schüler die Reifeprüfung bestanden. Tutorin beider Gruppen war Gabriele Englberger. Hier die Namen der erfolgreichen Absolventen, die gestern entlassen wurden (siehe Bericht):

Q4a: Marvin Bärenfänger, Rattlar; Marie Becker, Stormbruch; Sarah Blömeke, Schwalefeld; Lisa-Marie Donath, Schwalefeld; Moana Emden, Rhenegge; Tom Gombert, Dagobertshausen; Alyssa Kristin Hochstaedt, Korbach; Natascha Leithäuser, Rattlar; Wiebke Pohlmann, Welleringhausen; Lisa Michelle Schmitt, Willingen; Kim Schmitz, Usseln; Lisanne Schmitz, Usseln; Jannis Wilke, Eimelrod;
Tobias Wilke, Willingen; Lennard Willems, Erkrath;

Q4b: Sarina Becker, Hemmighausen; Justin Bemmann, Deisfeld; Bastian Bigge, Willingen; Kay Böcker, Usseln; Katrin Fieseler, Ottlar; Maike Homrighausen, Brilon; Julia Marie Koch, Usseln; Nils Koch, Stormbruch; Pia Kotthaus, Usseln; Viola Kwast, Lelbach; Laura Lohmann, Willingen; Fee Reinertz, Lelbach; Lucas-Friedrich Schulze, Usseln.

Sechs Schülerinnen und Schüler, also 21 Prozent der Abiturienten, haben eine Eins vor dem Komma.
Als beste Absolventen wurden gestern Wiebke Pohlmann (Traumnote 1,0), Fee Reinertz (1,5) und Justin Bemmann (1,7) geehrt. Die Note 1,9 erreichten Maike Homrighausen, Viola Kwast und  Julia Marie Koch. Wiebke wurde zudem für besondere Leistungen im  Fach Mathematik ausgezeichnet.  (bk)

 

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