Ruhepunkt im Schulbetrieb

Drei schmucke Sitzgruppen übergab der Rotary Club Korbach-Bad Arolsen gestern an die Uplandschule. Bei den Erwachsenen im Hintergrund handelt es sich um Vertreter des Clubs und der Schulleitung: Herbert Hellwig, Heinz Cremer, Gert Göbel, Friedrich Behlen, Schatzmeister Karl-Heinz Keudel, Fritz Göbel, Carmen Wilke, Ilse Klingenberg, Erhard Friedhoff, Schulleiter Norbert Volkwein, Rotary-Präsident Thomas Ebert und Karl Markolf (v. l. n. r.). Foto: Ulrike Schiefner

Großzügige Spende für die Willinger Uplandschule: Der Rotary Club Korbach-Bad Arolsen übergab gestern drei Sitzgruppen, die von den Schülern sofort in Besitz genommen wurden.

Von Ulrike Schiefner

Willingen. Der Club, der sich in hohem Maße sozial engagiert, besteht seit vier Jahrzehnten. Er verteilt aus diesem Anlass Geburtstagsgeschenke an den drei Hauptstandorten Korbach, Bad Arolsen und Willingen. Wie bereits gestern berichtet, wurde in der Kreisstadt das Evangelische Altenhilfezentrum an der Enser Straße bedacht. In der ehemaligen Residenzstadt beteiligen sich die Rotarier am Neuaufbau der Stadtbücherei. In Willingen  kommt die Spende der jungen Generation zugute, der jetzt in den Pausen ein schmucker Treff- und Ruhepunkt zur Verfügung steht.
Die stabilen Hartholz-Garnituren wurden von Schreinermeister Friedrich Behlen aus Welleringhausen – er ist selbst Mitglied des Clubs – und seinen Mitarbeitern angefertigt. Sie haben einen Wert von 3400 Euro und wurden unmittelbar vor der Cafeteria aufgestellt. Präsident Thomas Ebert, Schatzmeister Karl-Heinz Keudel und mehrere engagierte Mitglieder aus dem Korbacher und Upländer Bereich kamen gestern zur offiziellen Übergabe in die UPS, die derzeit von rund 700 Kindern und Jugendlichen besucht wird.
„Die Schule ist Lebensraum geworden”, betonte Schulleiter Norbert Volkwein mit Blick auf den bis in den späten Nachmittag hineinreichenden Unterricht. Viele Kinder und Jugendliche nehmen das Angebot der Mittagsverpflegung in Anspruch, sodass es in der Cafeteria manchmal richtig eng wird.
Die neuen Sitzgruppen bieten Platz für rund 30 Schülerinnen und Schüler, die bei schönem Wetter dann auch mal draußen ihr Essen einnehmen oder hier einfach mal zusammensitzen können. „Wir haben damit den Nagel auf den Kopf getroffen”, davon überzeugten sich Präsident Ebert und seine Rotary-Freunde.

WLZ vom 15. Juni 2012

 

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