Abschied von den Abiturienten

Die UPS-Stars auf dem „Walk of Fame”

Die Abiturienten der Willinger Uplandschule.

Viele gute Wünsche für das „Abiwood”-Team · André Michel Jahrgangsbester mit Notendurchschnitt 1,3

Willingen (bk). „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.” Diese Worte des Kirchenlehrers und Philosophen Augustinus gab Schulleiter Norbert Volkwein gestern den Abiturienten mit auf den Weg.

Viele gute Wünsche begleiten die 30 jungen Leute, die in diesen Tagen ausgelassen feiern – getreu dem Motto „Abiwood 2010 – Unser Walk of Fame”. Und doch lag bei der Entlassungsfeier auch ein Hauch von Wehmut im Raum. Der Direktor kannte und nannte den Grund: „Verabschiedung heißt auch, dass es nie wieder so sein wird, wie es einmal war.”
Norbert Volkweins Glückwünsche galten in erster Linie den erfolgreichen Absolventen der Uplandschule, außerdem den Eltern und den Kollegen, die ein solides Fundament für ein wissenschaftsorientiertes Arbeiten und für die Abiturprüfung gegossen haben, sowie Heinz Cremer. Der Oberstufenleiter hat die Abiturienten beratend und als „unsichtbare Hand”  verwaltend drei Schuljahre begleitet.
Der Schulleiter bescheinigte den jungen Leuten, dass sie gelernt haben zu planen; über Methoden zum Erreichen von Zielen nachzudenken; ihre Handlungsweisen kritisch zu reflektieren und zu bewerten; die eigene Routine zu hinterfragen und aufzubrechen; mit ihrem Fachwissen zu überzeugen, es situationsgerecht anzuwenden und in Handlung umzusetzen.

Träume verwirklichen

Er weiß, dass viel auf sie zukommt, wenn sie versuchen, ihre zukünftige Welt einzurichten. „Ob die Gesellschaft gerechter, individueller, nivellierter oder heterogener werden soll, hängt von ihren zukünftigen Entscheidungen ab.” Volkwein hofft, dass die Abiturienten bei der Verwirklichung ihrer Träume und Visionen begeisterte Mitstreiter finden.
Bürgermeister Thomas Trachte wies die jungen Leute auf die Bedeutung des lebenslangen Lernens hin. Er riet ihnen, Mut für Innovationen zu beweisen, sich neuen Denkweisen zu öffnen und Neugierde als wichtige Triebfeder zu verstehen. Er wünscht ihnen, dass sie mit Kreativität und Verstand an der Gestaltung der Gesellschaft mitwirken.
Die Vorsitzende des Schulternbeirats, Annegret Behle, rollte in ihrem Grußwort den sprichwörtlichen roten Teppich für die „Abiwood”-Stars aus. Sie verschwieg allerdings auch nicht, dass in unserer Gesellschaft „die heutigen strahlenden Sterne schon morgen Sternschnuppen sein können, die auf diesem Teppich nichts mehr zu suchen haben”. Ein Teppich allerdings, so versprach sie, bleibt ausgerollt. Er ist nicht mit Leistung verknüpft, sondern die Eltern haben ihn mit Liebe, Vertrauen, Trost und Verständnis geknüpft. „Er wird euch weiter tragen, denn er ist viel dicker und beständiger als der legendäre rote Teppich.”

Ehrung für besondere Leistungen: Schulleiter Norbert Volkwein mit Julia Maria Lange, André Michel und Henning Bach. (Fotos: Ulrike Schiefner)

Die Stars im Rampenlicht

Namens des Fördervereins gratulierte Vorsitzende Klaudia Schenk, die die heitere Geschichte eines kleinen Monsters und seiner Mitschüler erzählte, die jetzt, gefüttert mit viel Wissen, die große weite Welt erkunden wollen. Schulsprecher Matthias Schilling übermittelte die Glückwünsche der Schülerschaft. Die Studienräte Christiane Grof und Dr. Michael Berndt und die Sprecher der Abiturienten, André Michel und Maria Charlotte Roggenbuck, gewährten humorvolle Einblicke ins Leben der 30 Stars und berichteten über die Produktionszeit des erfolgreichen „Abiwood”-Films. Für den musikalischen Rahmen der Feier sorgten Oberstudienrat Olaf Schillmöller (Klavier), Carolin Bunte und Anne-Kathrin Knuth (Querflöte) sowie die Rock-AG der UPS.

(WLZ vom 12. Juni 2010)

 

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