Amtseinführung Schulleiter

Norbert Volkwein Leiter der Uplandschule

Harald Möllmer (links) und Rainer Walenzik (rechts) freuen sich mit dem neuen Leiter der Uplandschule, Norbert Volkwein. (Foto: Ulrike Schiefner)

WILLINGEN (bk). 2006 wurde er kommissarisch mit der Leitung der Willinger Uplandschule beauftragt. Norbert Volkwein hat sich, wie es im Amtsdeutsch heißt, „voll bewährt“. Und so ernannte ihn das Kultusministerium jetzt offiziell zum Direktor der kooperativen Gesamtschule. Leitender Schulamtsdirektor Rainer Walenzik überreichte die Urkunde. Walenzik weiß aus etlichen Gesprächen, dass Norbert Volkwein in der Schulgemeinde große Zustimmung erfährt und die sicherlich nicht leichte Aufgabe mit Engagement wahrnimmt. Er wertet die Besetzung der Stelle als positives Zeichen auch mit Blick auf die Existenzsicherung der Schule, um die es in den vergangenen Jahren einige Debatten gegeben hat. Wie bereits berichtet, entwickelt sie sich derzeit sehr gut. Nach einer Phase der Verunsicherung, die durch politische Diskussionen ausgelöst wurde, haben die Eltern wieder Vertrauen zur Willinger Schule gefasst. Die Schülerzahlen steigen. Zum Beginn des neuen Schuljahrs wird es in der Jahrgangsstufe fünf erstmals vier Parallelklassen geben – zwei im Gymnasialbereich sowie zwei Realschulklassen, in denen auch die wenigen Hauptschüler unterrichtet und gefördert werden. Volkwein nutzte die Gelegenheit zu einem „Konjunkturbericht“ der UPS. „Labilität scheint durch Stabilität ersetzt worden zu sein. Das Angebot ist auf entsprechende Nachfrage gestoßen“, freut sich der 57-Jährige und verwies in diesem Zusammenhang auf neue Einzugsbereiche. „Wir haben bereits einiges erreicht.“ Volkwein weiß aber auch, dass es noch eine Menge zu tun gibt, sieht den Herausforderungen jedoch gelassen entgegen. „Wir packen das schon.“ Lars Wiegand gratulierte namens des Personalrats zur Ernennung.

ZUR PERSON
(bk). Norbert Volkwein stammt aus Kassel. Er studierte Anglistik und Politikwissenschaft in Göttingen. Er unterrichtete nach der Zwischenprüfung ein Jahr lang in Großbritannien, absolvierte sein Referendariat in Kassel und kam 1978 ans Willinger Gymnasium. 1985 wurde er zum stellvertretenden Schulleiter ernannt. Er blieb der Schule, die er auch damals schon während einer längeren Vakanzzeit kommissarisch führte, 26 Jahre lang treu. 2004 wechselte er zum Bedauern der Willinger Kollegen, Schüler und Eltern an die Alte Landesschule. Dort hatte er als stellvertretender Schulleiter  schwerpunktmäßig eine Managementstelle inne. Im vergangenen Jahr kehrte er zurück nach Willingen. Norbert Volkwein und seine Frau wohnen in Usseln. Das Ehepaar hat eine erwachsene Tochter.

(WLZ vom 5. Mai 2007)

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