Linnenkerl zu Gast

Großes Interesse bei den kleinen Uplandschülern

WILLINGEN/UPLAND (SvS). Im Fach Heimatkunde erfahren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b eine ganze Menge über die Geschichte ihre Heimat, das Waldecker Upland. Die Klassenlehrerinnen Nina Paar und Ursula Saure haben auf Initiative eines Elternteils für ein echtes Erlebnis im Unterricht gesorgt. Während einer Doppelstunde erzählte ein echter Willinger Linnenkerl in traditioneller Kleidung über das Leben von früher. Der als Linnenkerl erprobte Ernst-Wilhelm Gerbracht bekam regelrechte Löcher in den Bauch gefragt. So konnten sich die wissbegierigen Schüler nur schwer vorstellen, dass die Wilinger Linnenkerle zu Fuß unterwegs waren und nicht im Hotel, sondern in Ställen auf Stroh übernachtet haben. Auch vom Gewicht des Leinensacks waren sie im wahrsten Sinne des Wortes schwer beeindruckt.
Außerdem konnte der Linnenkerl viel über die damaligen Lebensweisen vermitteln, die den meisten heute unbekannt sind.  Der Blick in die Geschichte hat den beiden Klassen viel Freude bereitet und auch eine Menge an Wissen über die Traditionen unserer Heimat  vermittelt.
Unser Bild zeigt die Klassen 3a und 3b mit Linnenkerl Ernst-Wilhelm Gerbracht (ganz rechts) sowie Klassenlehrerin  Nina Paar (4.v.r.) und Lehrerin Claudia Ladage (3.v.l).

Upland Tips Nr. 259, März 2008

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