Spatenstich

„Machen Uplandschule fit für die Zukunft“

Erster Spatenstich für den neuen Campus der Uplandschule: Unser Bild zeigt in der vorderen Reihe von links nach rechts Herbert Hellwig und Carmen Wilke, die beide zur Schulleitung gehören, Landrat Helmut Eichenlaub, Direktor Norbert Volkwein und Planerin Ines Schulz. Dahinter stehen der Leiter des Gebäudemanagements, Udo Weitekemper, und die beiden UPS-Hausmeister Erich Schnieder und Thomas Reitmaier. (Foto: bk)

Kreis will 2010/11 weitere 1,7 Millionen Euro investieren

WILLINGEN (bk). „Wir machen die Uplandschule fit für die Zukunft.“ Landrat Helmut Eichenlaub stellte gestern beim ersten Spatenstich für den neuen Campus, dessen Gestaltung rund 200000 Euro kostet, weitere Investitionen in Höhe von 1,7 Millionen Euro in Aussicht.

Mit dem Ziel, die gymnasiale Oberstufe vor Ort zu sichern, wurden vor gut drei Jahren, im Februar 2005, das Willinger Gymnasium und die MPS zur kooperativen Gesamtschule zusammengefasst; dabei handelte es sich zunächst um einen organisatorischen Akt. „Inzwischen wachsen die Schulzweige zusammen“, freut sich Schulleiter Norbert Volkwein.
Er und der Landrat erinnerten an die bisherigen baulichen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Einheit der beiden früher selbstständigen Schulen zu stärken. So erfolgte in den Sommerferien 2007 der Umbau der Verwaltung, die jetzt komplett in den Räumen des Gymnasialzweigs untergebracht ist (Kostenpunkt: 180000 Euro). Im Zuge dieser Maßnahme wurden auch das Lehrerzimmer vergrößert, zusätzliche Räume für die Mitglieder der Schulleitung geschaffen und ein Elternsprechzimmer eingerichtet. Im Herbst letzten Jahres entstand die Cafeteria, deren Bau 370000 Euro kostete; der Bund beteiligte sich hieran mit einem Anteil von 90 Prozent.
Als drittes Projekt soll nun im Lauf der Sommerferien das Gelände zwischen den beiden Schulzweigen umgestaltet werden. Die vom Gebäudemanagement des Kreises bereitgestellten 200000 Euro reichen zwar nicht für die komplette Maßnahme aus, aber für einen ersten Bauabschnitt, in dem die dringend benötigte Wegeverbindung geschaffen wird. Die Pläne der Kasseler Landschaftsarchitektin Ines Schulz sehen eine Theatertreppe mit Sitzstufen vor, außerdem eine kleine Terrasse vor der Cafeteria. Aufgrund des stark abfallenden Geländes sind erhebliche Erdarbeiten erforderlich. Landrat und Schulleiter hoffen, dass die Bauarbeiten zügig vorangehen und bis zum Beginn des neuen Schuljahrs abgeschlossen werden, so dass die Kinder und Jugendlichen dann einen gemeinsamen Schulhof nutzen können.
Eichenlaub zeigte sich erfreut, dass die Schule große Akzeptanz genießt. Selbst aus dem Korbacher Raum kommen immer mehr Schülerinnen und Schüler ins Upland. Im kommenden Schuljahr werden wieder vier fünfte Klassen eingerichtet. 38 Kinder wurden für den Gymnasial-, 45 für den Haupt- und Realschulzweig angemeldet, so dass es jeweils zwei Parallelklassen geben wird.
Ein Blick nach vorn: „Im Bemühen um einer vorbildliche Infrastruktur werden wir in den Jahren 2010/2011 noch einmal 1,7 Millionen Euro in die Hand nehmen“, kündigte der Landrat an. Die Mittel sind im Investitionsplan des Gebäudemanagements für die Gebäudesanierung eingeplant, insbesondere für die Verbesserung des Brandschutzes und der Wärmedämmung.
(WLZ vom 5. Juni 2008)

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