Viel Bewegung zum Schuljahresende

Zum Ende des zurückliegenden Schuljahres ging es an der Uplandschule nochmal besonders sportlich zu. An zwei Tagen fanden Sport-Aktionstage für die Klassen 1-6 statt, die von den Schülern*innen kurz vor Ferienbeginn voller Taten- und Bewegungsdrang gerne angenommen wurden.
Den Aktionstagen lag eine gemeinsame Initiative des Landessportbundes Hessen und acht hessischer Sportverbänden zugrunde, die Bewegung in hessische Schulen und Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Sportarten in Kontakt bringen wollten. Im Rahmen dieses Schulsport-Wettbewerbs mussten altersgerechte Bewegungsaufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen absolviert und auf einem Laufzettel gesammelt werden. Die Schüler*innen schnupperten so in die Sportarten Fußball, Volleyball, Handball, Hockey, Turnen, Leichtathletik, Triathlon und Ski hinein, eine zusätzliche Station widmete sich dem Pedalofahren. Gerade die jüngeren Kinder kamen mit so manch einer Sportart das erste Mal in Kontakt und hatten große Freude am Ausprobieren der neuen Inhalte und Materialien.
Maßgeblich mitgestaltet und durchgeführt wurden die Bewegungstage von dem Wahlunterrichtkurs Sport der 10. Gymnasialklassen. Die sportaffinen Jugendlichen hatten sich im Vorfeld zusammen mit ihrer Lehrerin Jennifer Pack mit dem Programm und den jeweiligen Aufgaben auseinandergesetzt, diese selbst praktisch erprobt und anschließend vorbereitet. Zudem setzten sie sich in Kleingruppen mit verschiedenen Planungsschwerpunkten wie Raum- und Materialverteilung, der Erstellung eines Zeitplans und weiteren organisatorischen Herausforderungen wie beispielsweise der Erstellung eines Informationsbriefes für die Erziehungsberechtigten und dem Gestalten von personifizierten Urkunden auseinander. Die Zehntklässler*innen merkten dabei, dass die Vorbereitung eines solchen Bewegungsangebots vor allem auch unter weiterhin einzuhaltenden Hygienevorgaben immens wichtig und arbeitsintensiv ist.
An beiden Aktionstagen wurde durch den WU-Kurs und die Kollegen*innen der Sportfachschaft ein Stationsbetrieb in allen drei Sporthallen und auf dem Schulhof geschaffen. Zusätzlich unterstützten die restlichen Schüler*innen der G10a/b. Sie halfen an den einzelnen Stationen oder betreuten die Klassen während des Tages und sorgten somit für einen rundum gelungenen Ablauf.
Alle Schüler*innen durchliefen die Bewegungsangebote innerhalb des eigenen Klassenverbunds, sodass es auch an diesen Tagen zu keiner Vermischung der Lerngruppen kam. Selbst das regnerische Wetter am ersten Tag hielt die Stationsleiterinnen und Kinder nicht davon ab, die Aufgaben in angepasster Form dennoch anzubieten und auszuprobieren.
Sportlehrerin Jennifer Pack zeigte sich von der Bewegungsfreude der teilnehmenden Erst- bis Sechstklässler*innen sowie dem Engagement der Zehntklässler*innen begeistert: „Mit diesem Schulsport-Wettbewerb konnte zum Schuljahresende ein tolles und bewegungsreiches Angebot für die Schüler*innen unserer Schule geschaffen werden. Außerdem haben die älteren Schüler*innen unter Beweis gestellt, wie gewissenhaft und zuverlässig sie diese Herausforderung angenommen haben. Sie haben dadurch auch einmal einen Einblick in die andere Seite des Sporttreibens und –planens erhalten. Besonders beeindruckend war der motivierte und altersgerechte Umgang mit den jüngeren Schülern*innen. Manche Aufgaben wurden spontan angepasst und sogar erweitert, sodass stets eine hohe Dynamik und große Freude bei allen Beteiligten zu spüren war.“
Zum Abschluss des Tages erhielten alle Schüler*innen eine Urkunde und gingen stolz nach Hause.
Und wenn der ein oder andere durch das Hineinschnuppern in eine Sportart weiter Lust auf eine Vertiefung im Verein oder die älteren Jugendlichen Interesse am Anleiten von Sportangeboten als Übungsleiter*in entwickelt haben, dann haben sich diese Tage auch nachhaltig mehr als gelohnt.

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