Projekt der sechsten Klassen

Ausdrucksstark und selbstsicher

Krimi mit Lokalkolorit: Die Gymnasialklasse G6a der Uplandschule erarbeitete im Rahmen des Projekts „AusdrucksStark” das Stück „CSI Willingen”, in dem es um einen Mord an der Schanze geht. Foto: Ulrike Schiefner

„AusdrucksStark”: Unter diesem Motto stand ein Projekt der sechsten Klassen. Die Uplandschüler lernten im Lauf einer Woche auf spielerische Weise eigenes Erleben, innere Bilder und Gefühle auszudrücken.

Mit theaterpädagogischen Elementen das Selbst- und Körperbewusstsein stärken, Kreativität wecken, emotionale Kompetenz und Kooperationsvermögen fördern – das sind einige Ziele des Projekts, das unter Leitung von Schulsozialarbeiterin Karin Stade und der Korbacher Jugendarbeiterin Katharina Dankwort stattfand. Über 100 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen nahmen daran teil.

„Gerade in diesem Alter sind die Eigenakzeptanz und das Selbstbewusstsein eher gering und es wird verstärkt auf Schwächen und Fehler von sich selbst und anderen geschaut”, erläutert Karin Stade die Hintergründe des Angebots. „Einerseits wird das jugendliche Verhalten stark emotional gesteuert, andererseits können die Jugendlichen ihre Gefühlswelt kaum sortieren.” Das Projekt sollte mit dazu beitragen, die Jungen und Mädchen in dieser schwierigen Entwicklungsphase zu unterstützen und sie bei den großen Herausforderungen der Pubertät zu begleiten.

Jede der vier Klassen erarbeitete ein kleines Theaterstück, entwickelte das „Drehbuch” und setzte es szenisch um. „Die tragische Fahrt nach Wien” war das Thema der H/R6a, während die H/R6b den „Döner-Mord” auf die Bühne stellte. Um einen Mord an der Schanze ging es im Krimi „CSI Willingen” der G6a, und die G6b schließlich erarbeitete „Das bescheuertste Stück der Welt”.

Die Jungen und Mädchen lernten, sich frei zu bewegen, frei zu sprechen, mit eigenen Schwächen umzugehen und die Unzulänglichkeiten der anderen zu akzeptieren. Sie gewannen an Selbstsicherheit, nicht zuletzt auch durch Improvisationen, die ebenfalls intensiv geübt wurden.

Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler in der Aula ihre Stücke und stellten spontan weitere kleine Szenen vor.

 

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