Elternbrief

Willingen, den 1. September 2008

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler!

Veränderungen im Kollegium und allgemeine schulische Entwicklung:

Das Schuljahr 2008/2009 beginnt mit personellen Veränderungen. In der Grundschule wird Frau Paar, die sich in Elternzeit befindet, von Frau Schlenger und Frau Schneider vertreten. Da die Schülerzahl der Uplandschule gestiegen ist, zur Zeit besuchen 650 Schülerinnen und Schüler die Schule, werden in der alten Grundschule drei statt wie bisher zwei Klassen unterrichtet.

Neu an der Schule sind Frau Binder mit den Fächern Französisch, Geschichte und PoWi, Frau Hartung, die in diesem Schuljahr Deutsch, ev. Religion und Englisch unterrichtet, sowie Herr Budig mit den Fächern Deutsch und PoWi für die Sekundarstufen I und II. Herr Rafflenbeul mit den Fächern Mathematik, Arbeitslehre und Physik sowie Herr Gerstengarbe, der Mathematik und Sport (Sekundarstufen I u. II) unterrichtet, ergänzen mit Beginn des Schuljahres das Kollegium. Herr Blinn ist ebenfalls versetzt worden, an die Edertalschule in Frankenberg, ist aber mit drei Stunden Physik an die Oberstufe der Uplandschule rückabgeordnet worden. Frau Tannhäuser ist im Rahmen der „Betreuenden Grundschule“ mit insgesamt 21 Wochenstunden an der Uplandschule tätig. Mit Angestelltenverträgen sind erneut  Frau Kühne, Herr Niggemann und Herr Knippschild in unterschiedlichen Bildungsgängen eingesetzt. Von der Alten Landesschule in Korbach ist Herr Schillmöller mit 8 Wochenstunden Musik an die Uplandschule abgeordnet, im Gegenzug unterrichtet Frau Schinze 8 Stunden Sport und Physik an der ALS.

Die gestiegene Schülerzahl hat zur Folge, dass wir über ein neues Raumkonzept nachgedacht haben. So wird das noch bestehende, aber seit Jahren nicht mehr effektiv genutzte Fotolabor im Laufe des Schuljahres in einen neuen Computerraum umgewandelt, damit der derzeitige Computerraum des Gymnasialzweigs wieder seiner ursprünglichen Funktion als Klassenraum zugeführt werden kann. Somit vermeiden wir auf absehbare Zeit Wanderklassen an der Uplandschule.

Ein zusätzlicher Raum ist für die „Betreuende Grundschule“ bereitgestellt worden, um Grundschulkindern in Betreuungszeiten ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Dieser Raum wird mit entsprechenden kindgerechten Materialien versehen werden. Hierfür steht bereits ein bescheidenes Budget zur Verfügung.

Die Frage, wann der neue Schulhof denn endlich eingeweiht wird, ist schon fast zum Dauerbrenner an der UPS geworden. Nach den verzögerten Baumaßnahmen, bedingt durch Materialmangel, so das Gebäudemanagement, wird gegenwärtig mit Hochdruck gearbeitet, da der Schulhof in den Herbstferien fertig gestellt sein soll. Wir nehmen das Gebäudemanagement beim Wort!

Epochal erteilter Unterricht

…ist versetzungsrelevant und die Erziehungsberechtigten sind hiervon in Kenntnis zu setzen. In nachstehenden Klassen wird Epochalunterricht erteilt:

G 6a     1. Halbj. Geschichte
2. Halbj. Erdkunde

G 6b     1. Halbj.  Erdkunde
2. Halbj.  Geschichte

G 7a     1. Halbj.  POWI u. Musik
2. Halbj.  Chemie u. Kunst

G 7b     1. Halbj.  Chemie u. Kunst
2. Halbj.  Powi u. Musik

Die Fachnote des  ersten Halbjahres erscheint somit erneut  im Versetzungszeugnis.

Verlässliche Schule:

Die „Unterrichtsgarantie-Plus“ ist mit Beginn des Schuljahres durch das Konzept „Verlässliche Schule“ abgelöst worden. Verlässliche Schule bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Klassen 5 -10) insgesamt  fünf Zeitstunden in der Schule unterrichtet oder betreut werden sollen. Von dieser Regelung kann die Schulkonferenz ab Jahrgangsstufe 8 abweichen.

Die Schulkonferenz der Uplandschule ist bereits von diesem Konzept abgewichen und hat beschlossen, dass in den ersten bzw. fünften und sechsten Stunden, in denen weder Fachunterricht, noch sinnvolle Betreuung angeboten werden können, in Einzelfällen abzuweichen ist. Das heißt, Schülerinnen und Schüler können ab Jahrgangsstufe 8 früher nach Hause geschickt werden oder später den Unterricht beginnen. Für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die zu diesen Zeitpunkten nicht nach Hause fahren oder nur zu Beginn der ersten Stunde mit dem Schulbus kommen können,  besteht in der ehemaligen Cafeteria des Gymnasialzweigs die Möglichkeit, Hausaufgaben zu erledigen oder sich für den Unterricht vorzubereiten. Sollte es von einzelnen Erziehungsberechtigten gewünscht werden, ihr Kind in den angegebenen Zeiten beaufsichtigen zu lassen, so wird es in einer Parallelklasse bzw. in einer anderen Klasse mit unterrichtet. Für die Schulleitung bedeutet diese Regelung eine flexiblere Handhabung des Vertretungsplans und für die Schülerinnen und Schüler Arbeitsaufträge sinnvoll zu Hause erledigen zu können, statt die Zeit in den Klassen unter Aufsicht zu verbringen.

Längerfristige Unterrichtsausfälle werden selbstverständlich im Hinblick auf vorhandene Ressourcen vertreten.

Erleichterungen für alle Bildungsgänge und speziell für den verkürzten Gymnasialunterricht (G 8):

Die Zahl der Klassenarbeiten ist für alle Bildungsgänge der Sekundarstufe I um je eine Arbeit verringert worden. In jedem Hauptfach kann eine Klassenarbeit durch eine besondere Lernleistung ersetzt werden.

Lernkontrollen, die bisher in allen so genannten Nebenfächern geschrieben werden mussten, können geschrieben oder durch andere Nachweise ersetzt werden. Die Schulkonferenz der Uplandschule hat empfohlen, dass die jeweiligen Fach-
konferenzen festlegen, ob Lernkontrollen angefertigt werden sollen. Die Schulkonferenz gibt zu bedenken, dass gerade die Jahrgänge 5 – 7 entlastet werden sollten.

Für den verkürzten gymnasialen Bildungsgang (G 8) gilt ab sofort eine neue Stundentafel. Diese regelt, dass in den Jahrgangsstufen 5 und 6 jeweils 30  Wochenstunden unterrichtet werden, in der Jahrgangsstufe 7 32 Wochenstunden  statt bisher 34 und in den Jahrgangsstufen 8 und 9 jeweils 34 Stunden. Darüber hinaus sind 5 Wochenstunden Wahlunterricht anzubieten, der sich individuell von der Jahrgangsstufe 5 bis zur Jahrgangsstufe 9 erstreckt. Wahlunterricht ist nicht versetzungsrelevant, wird nicht benotet und kann Förderunterricht oder zusätzlicher Unterricht sein, der das musisch-künstlerische, technische (auch EDV) oder sportliche Feld abdeckt.

Die neue Stundentafel bedeutet für die Klassen 5 bis 7 weniger Regelunterricht an Nachmittagen. Zusätzlich sind die Lehrpläne überarbeitet und „entschlackt“ worden.

Findet Regelunterricht nach 14.00 Uhr statt, dürfen keine Hausaufgaben für den nächsten Schultag gestellt werden.

„Eliteschule des Sports”:

Das Gymnasium in Winterberg und die Uplandschule sind im Rahmen der „Eliteschule des Sports“ mit einem Betrag von 5.500 Euro bedacht worden.

Auf einer koordinierenden Konferenz der Direktoren beider Schulen sowie in Anwesenheit der Lehrer-Trainer ist der zugedachte Betrag für die Belange des Ski-Leistungssports an beiden Schulen sinnvoll investiert worden. Wir sind dankbar und hoffen für unsere Sportler, dass wir in den kommenden Schuljahren weitere Wünsche erfüllt bekommen.

Schulsprecher und Verbindungslehrer:

Neuer Schulsprecher ist Matthias Schilling (Klasse 11a), stellvertretende Schulsprecher sind Christian Schätte und Bastian Rashek (Jahrgangsstufe 13). Herr Plutz ist zum neuen Vertrauenslehrer gewählt worden. Die Schulleitung gratuliert zur Wahl und hofft auf eine gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen
N. Volkwein, Direktor

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