Auf den Spuren der Uplandschulzeit

Angehörige des Abi-Jahrgangs 1974 feiern Wiedersehen in Willingen

Der Abi-Jahrgang 1974 vor dem damaligen Gymnasium und heutigen Brauhaus. Foto: Ulrike Schiefner

Willingen. Früher Gymnasium, jetzt schon seit Langem Willinger Brauhaus: Die Angehörigen des Abi-Jahrgangs 1974 kehrten zurück in das Gebäude, das für sie mit vielen Erinnerungen verbunden ist. Wo sie einst lateinische Vokabeln lernten, die Geheimnisse der Mathematik mehr oder weniger erfolgreich ergründeten und ihren Lehrern gelegentlich einen Streich spielten, wird heute Bier gebraut und ausgeschenkt. Kein Wunder, dass sie 40 Jahre nach der Reifeprüfung gern hier zusammenkamen. Es gab noch einen Anlaufpunkt, der beim Klassentreffen nicht fehlen durfte: das damalige Café „Zick-Zack“ (heute Sporthotel „Zum Hohen Eimberg“). „Wir haben dazu beigetragen, den Grundstock für die erfolgreiche geschäftliche Entwicklung zu legen“, erinnern sich die früheren Uplandschülerinnen und -schüler lachend an so manche Einkehr in dem Lokal. Sie konnten auf dem Weg von der Schule ins Internat nur schwer daran vorbeigehen. Die alte Schülerliste enthält 30 Namen. „Mindestens zwei Mitschüler sind verstorben“, berichtet Bernd Meermeier, der das Treffen gemeinsam mit Dr. Frieder Rummel und dessen Schwester Erika Dreher organisiert hat.  „Manche sind auch mit unbekannter Adresse verschollen.“ Umso mehr freuten sich diejenigen, die am Wochenende zum Treffen kamen, über das Wiedersehen, insbesondere auch mit ihrem früheren Lehrer Wolfram Mierendorff und Erzieher Josef Nowey. Auf dem Programm stand unter anderem eine Besichtigung der heutigen Uplandschule. Als sachkundiger Führer fungierte Lehrer Karl- Heinz Kesper, der dem Abi- Jahrgang 1974 angehört.  (bk)

WLZ vom 30. September 2014

 

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