{"id":24552,"date":"2024-10-31T00:00:00","date_gmt":"2024-10-30T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/uplandschule.de\/?p=24552"},"modified":"2024-10-29T10:07:59","modified_gmt":"2024-10-29T09:07:59","slug":"die-gute-seele-der-cafeteria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uplandschule.de\/?p=24552","title":{"rendered":"Die gute Seele der Cafeteria"},"content":{"rendered":"\n<h3><em><strong>Die neue Leitung der Cafeteria stellt sich vor <\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/uplandschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024_10_Cafeteria-Leitung-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24553\" width=\"629\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/uplandschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024_10_Cafeteria-Leitung-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/uplandschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024_10_Cafeteria-Leitung-300x225.jpg 300w, https:\/\/uplandschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024_10_Cafeteria-Leitung-150x113.jpg 150w, https:\/\/uplandschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024_10_Cafeteria-Leitung-768x576.jpg 768w, https:\/\/uplandschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024_10_Cafeteria-Leitung-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/uplandschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024_10_Cafeteria-Leitung-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 629px) 100vw, 629px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Petra Costea (G10a) und Annika Hiddemann (E1) stellen uns mit diesem Interview die neue gute Seele unserer Cafeteria vor.<\/em><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Petra: Erstmal wollen wir wissen: Wer sind Sie, wie hei\u00dfen Sie und woher kommen Sie?<\/p>\n<p>Magdalena: Magdalena Friedrichs. Ich bin eigentlich geb\u00fcrtig aus Polen, aber in Deutschland lebe ich schon seit 2007, sind schon ein paar J\u00e4hrchen. Genau, da bin ich mit meinem Mann hier hingezogen.<\/p>\n<p>Petra: Warum haben Sie diesen Job angenommen?<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Weil ich dachte mir, dass es schon sch\u00f6n sein wird, f\u00fcr die Kinder hier da zu sein, f\u00fcr Kinder etwas anzubieten, etwas zu machen, was einem auch Spa\u00df macht und ich war schon immer so leidenschaftliche \u201eK\u00f6chin\u201c, also nicht K\u00f6chin, sondern einfach Snacks zu machen f\u00fcr die Kinder, f\u00fcr meine Kinder vor allem und wenn die Kinder dann immer Besuch haben, dann ist das sch\u00f6n etwas anzubieten und die haben immer Spa\u00df daran und sagen, wenn sie zu Lea kommen, dann ist immer etwas zu knabbern da. Mir macht das einfach Spa\u00df Essen vorzubereiten und ja, hier ist es sehr sch\u00f6n, freut mich sehr, dass das so geklappt hat, dass ich mich dann vorstellen konnte und gl\u00fccklicherweise war es auch ein guter Zeitpunkt, dass Frau Reitmeier aufgeh\u00f6rt hat. Manchmal hat meine Tochter hier zu Mittag gegessen, da bin ich vorbeikommen und hab mir schon gedacht \u201eMal gucken, es w\u00e4re was Sch\u00f6nes f\u00fcr mich. Vielleicht irgendwann glaub ich\u201c<\/p>\n<p>Petra: Sie haben jetzt meine dritte Frage schon beantwortet: Haben Sie Erfahrungen im Bereich Kochen? \u00a0<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Eigentlich, also vom Beruf her, gar nicht. Ich habe damals Verk\u00e4uferin gelernt, das war eigentlich die Zeit, als ich Schule abgeschlossen hab, da bin ich so in die Richtung gegangen, weil da alles so in \u00d6konomie und Verkauf war, das war die Zeit 96\/97 und da bin ich einfach in die Richtung gegangen. Mit Haareschneiden und -stylen hatte ich auch immer Spa\u00df und da habe ich auch meine Berufsschule abgeschlossen als Friseurin zwischendurch. Danach habe ich erstmal im Verkauf viel gearbeitet und als wir nach Deutschland gekommen sind, habe ich einfach die Sprache nicht so beherrscht und mich nicht getraut als Friseurin zu arbeiten, weil man einfach viel mit Leuten zu tun hat und man muss halt einfach reden k\u00f6nnen, das war nicht der Fall am Anfang, das habe ich mich nicht getraut. Und dann ist die Zeit verlaufen, da habe ich andere Jobs gemacht. Auch im Verkauf, Aushilfe, im Pflegedienst habe ich gearbeitet. Aber im Hintergrund habe ich immer im Internet geguckt nach Rezepten und so, immer was ausprobiert, auch schon als Kind. Meine Mama hat immer geschimpft. Sie war nicht mal eine Stunde aus dem Haus, da hab ich schon was neues gebacken. Immer, schon als neunj\u00e4hriges M\u00e4dchen. Das war schon immer so.<\/p>\n<p>Petra: Also Sie haben viele Bereiche probiert? Das finde ich wirklich cool.<\/p>\n<p>Annika: Ja, das ist echt sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Petra: Was m\u00f6chten Sie den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern vermitteln, die in der Cafeteria essen?<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Ich w\u00fcrde es gerne haben, dass sie sich mehr trauen zu mir zu kommen und sagen, was sie gerne noch so gehabt h\u00e4tten. Was man da so mitkriegt, da wei\u00df man schon: Jeder mag die Pizza und immer wenn ich etwas Neues habe, dann ist auch immer sofort sch\u00f6n, das freut mich total. Das wird sofort angenommen und alle kaufen das, wenn sie sehen \u201eAh, da ist schon wieder etwas Neues!\u201c Das ist immer sch\u00f6n, aber von der anderen Seite w\u00fcrde ich gerne mal h\u00f6ren, was h\u00e4tten die dann gerne noch und ob das in Ordnung ist, auch preislich. So ein bisschen habe ich schon mitgekriegt, dass das so in Ordnung ist.<\/p>\n<p>Annika: Also Feedback w\u00e4re ganz sch\u00f6n, damit Sie mehr wissen, ob das so stimmt?<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Ja, genau so. Oder wenn es um Pizza geht zum Beispiel, dann wei\u00df ich nicht\u2026 Manche w\u00fcrden die gerne jeden Tag haben. Ich habe mir jetzt vorgenommen, dass ich es zweimal in der Woche mache; dienstags und donnerstags. Und vielleicht k\u00f6nnte man auch sagen: man kommt zum Beispiel schon so um 9 Uhr, sp\u00e4testens 10 Uhr und sagt: \u201eJa, ich w\u00fcrde gerne mal mittags Pizza essen, nach der sechsten Stunde.\u201c Da habe ich dann in der 5. Stunde ein bisschen Zeit, wo ich das vorbereiten kann, und dann w\u00e4re das auch m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Petra: Ja, ich denke alle Kinder lieben Pizza und so.<\/p>\n<p>*Zustimmung von allen*<\/p>\n<p>Petra: Immer wenn jemand mit Pizza kommt, dann sagen alle: \u201eOh, es gibt heute Pizza!\u201c<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Ja, das kriege ich auch mit.<\/p>\n<p>Annika: Was ist die stressigste Zeit des Tages? Pausen oder eher Mittag?<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Vor der Pause eigentlich, weil ich dann versuche, alles p\u00fcnktlich vorzubereiten. Wenn ich mir dann etwas vorbereitet habe, dann komme ich morgens schon und packe alles aus und dann mache ich noch Teig f\u00fcr Muffins oder etwas anderes. Ja, das ist dann schon so nur auf die Uhr gucken. Pause ist das klar, da kommen alle und wollen etwas kaufen. Das ist sch\u00f6n. Also vor den Pausen ist es am stressigsten, weil man dann alles fertig haben m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Annika: Und die Mittagspause? Ist die auch stressig dann vorher?<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Ne, also eigentlich zum Mittagessen die Aufgabe, das ist dann eher mehr Entspannung. Dann bereiten wir alles vor. Da muss man dann Warmwasser bef\u00fcllen und Besteck ist sowieso schon fertig, das mache ich alles fertig schon einen Tag vorher, wenn ich dann alles sp\u00fcle, dann sind das Besteck und die Teller schon bereit. Also wir machen dann die T\u00f6pfe fertig, um sie bis zum Mittag warm zu halten: Wasser bef\u00fcllen, reinstellen. Dann kommen die Kinder erstmal um halb eins, also Teile von den Kindern, eigentlich die kleineren. Das ist schon die entspannte Zeit. Das ist dann immer ganz s\u00fc\u00df, wenn sie vorbeikommen und gucken, was da ist und sagen, was sie m\u00f6chten oder nicht m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Annika: Alle freuen sich \u00fcber die neue Cafeteria. Was denken Sie? Freuen Sie sich, dass alle so zufrieden sind und begeistert?<\/p>\n<p>Magdalena Friedrichs: Also das schon. Das freut mich total. Da bin ich \u00fcbergl\u00fccklich und das ist mir noch gar nicht so klar, dass das so gut geworden ist. Toll, das freut mich schon, ja. Und dass es vor allem schmeckt.<\/p>\n<p>Annika: Sind noch neue Gerichte in Planung?<\/p>\n<p>Magdalena: Ja, auf jeden Fall! Immer wieder. Ich bin schon die ganze Zeit ein bisschen am Gucken nach neuen Rezepten. Eigentlich jeden Tag, wenn ich dann ein paar Minuten Zeit habe. Ich folge da ein paar Menschen auf verschiedenen social Media Kan\u00e4len, viele die kochen und Essen vorbereiten oder selbst ein bisschen was machen, neue Rezepte entwickeln. Ich gucke immer nach etwas Neuem. Mein Motto: Immer wieder was Neues ausprobieren, ja, auf jeden Fall!<\/p>\n<p>Petra: Und wie machen Sie die Gerichte? Machen Sie das Zuhause?<\/p>\n<p>Magdalena: Ich versuche alles hier vorzubereiten, denn zuhause ist zuhause. Also am Anfang habe ich dann vieles auch zuhause gemacht, denn es musste sich alles einspielen. Man hatte noch nicht so gewusst, wieviel Zeit man dann hat, ob man das in der Zeit schafft, ob das funktioniert und dann habe ich schon ein bisschen mehr zuhause gemacht. Zum Beispiel Teig, aber erst wenn meine Kinder schon schlafen, weil ich bin sowieso schon viel aus dem Haus und da will man auch ein bisschen Zeit mit den Kindern verbringen. Ich habe da noch eine kleine Tochter, die ist drei, die braucht Mama noch so zum Einschlafen und erstmal wird das gemacht und dann werden zum Beispiel f\u00fcr Wraps abends die Karotten gesch\u00e4lt oder die Schokolade f\u00fcr die Muffins geschmolzen. Oder ich koche Pudding f\u00fcr den Strudel, dann ist der schon abgek\u00fchlt f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag, dass ich dann hier weitermachen kann. Ja, solche Sachen schon. Also so Kleinigkeiten, dass man das alles fertig hat. Das mache ich abends. Da habe ich meine Ruhe und dann kann ich noch ein bisschen nach Rezepten gucken. Manchmal mache ich das zuhause und dann denke ich mir \u201eMein Gott, das wird aber zu viel!\u201c<\/p>\n<p>Annika: Bleibt wahrscheinlich immer nicht so viel \u00fcbrig, oder?<\/p>\n<p>Magdalena: Nichts, eigentlich.<\/p>\n<p>*Erstaunen*<\/p>\n<p>Petra und Annika: Dankesch\u00f6n f\u00fcr dieses gro\u00dfartige Interview!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Leitung der Cafeteria stellt sich vor Petra Costea (G10a) und Annika Hiddemann (E1) stellen uns mit diesem Interview die neue gute Seele unserer Cafeteria vor. Petra: Erstmal wollen wir wissen: Wer sind Sie, wie hei\u00dfen Sie und woher kommen Sie? Magdalena: Magdalena Friedrichs. 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