{"id":12989,"date":"2017-07-01T15:43:29","date_gmt":"2017-07-01T13:43:29","guid":{"rendered":"http:\/\/uplandschule.de\/?p=12989"},"modified":"2017-07-01T15:43:29","modified_gmt":"2017-07-01T13:43:29","slug":"abschied-von-studienleiter-heinz-cremer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uplandschule.de\/?p=12989","title":{"rendered":"Abschied von Studienleiter Heinz Cremer"},"content":{"rendered":"<table class=\"skeleton\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr class=\"s_headerNav\">\n<td class=\"s_headerNav\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"s_contentInner\">\n<div id=\"c1368\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n1\">\n<h1 class=\"csc-firstHeader\">Kreativ, kommunikativ, wissensdurstig<\/h1>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<dl class=\"csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol\">\n<dt>\n<p><div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/38008d584b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/3e0cb56abe.jpg\" width=\"300\" height=\"198\" border=\"0\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Studiendirektor Heinz Cremer (mit Pr\u00e4sent) verabschiedete sich in den Vorruhestand. Unser Bild zeigt ihn gemeinsam mit Schulleiter Norbert Volkwein sowie Jutta Hellwig (links) und Stephanie Fecke vom Personalrat der Willinger Uplandschule. Foto: Ulrike Schiefner<\/p><\/div><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">Abschied aus dem aktiven Schuldienst: Studienleiter Heinz Cremer, der die Uplandschule mehr als 28 Jahre lang entscheidend mitgestaltet und mitgepr\u00e4gt hat, trat in den Vorruhestand.<\/p>\n<p>Von Ulrike Schiefner<\/p>\n<p>Willingen. Er kam 1984 aus dem Norden der Republik ins Wal\u00addecker Land &#8211; \u201ehochgewachsen, gepflegter Bart, Pfeifenraucher, Teeliebhaber&#8220;, erinnert sich Schulleiter Norbert Volkwein. Die Pfeife fehlt inzwischen und die Haare sind etwas angegraut.Geblieben sind in all der Zeit Cremers ausgepr\u00e4gte Kreativit\u00e4t, sein ungestillter Wissensdurst, sein p\u00e4dagogisches Geschick im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und das Interesse am Werdegang der Uplandschule. \u201eKommunikatives Handeln, die reflektierende Beobachterperspektive, der Diskurs bar jedweder feuilletonistischer Oberfl\u00e4chlichkeit sind Merkmale, die nicht nur seinen Unterricht pr\u00e4gten.&#8220;<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Fachwissen<\/p>\n<p>Bei der Feierstunde im Lehrerzimmer der Uplandschule bescheinigte der Schulleiter seinem langj\u00e4hrigen beruflichen Wegbegleiter vision\u00e4res Denken, gepaart mit dem Blick f\u00fcr das Machbare. Volkwein bedauerte, \u201edass mit dem Ausscheiden unseres Kollegen aus dem Schuldienst ein so gro\u00dfes Reservoir an Fachwissen verloren geht&#8220;.<\/p>\n<p>Ein Blick zur\u00fcck auf Heinz Cremers Werdegang: Er stammt aus Norden (Niedersachsen). Nach Abitur, Bundeswehr, Studium an der Universit\u00e4t Oldenburg, Referendariat und einer T\u00e4tigkeit an der Volkshochschule erfolgte am 1. August 1984 die Einstellung in den hessischen Schuldienst. \u201eEr kam an eine Schule, die zwar klein war, aber erhebliche sportliche Erfolge nachweisen konnte&#8220;, so Norbert Volkwein. Die Uplandschule hatte zu der Zeit 298 Sch\u00fcler &#8211; davon 94 in der gymnasialen Oberstufe -, die von 25 Lehrkr\u00e4ften unterrichtet wurden.<br \/>\nHeinz Cremer, der zwei Jahre sp\u00e4ter ins Beamtenverh\u00e4ltnis auf Lebenszeit berufen wurde, unterrichtete Deutsch, Sozialkunde, Gemeinschaftskunde und Geschichte. \u201eFachwissenschaftliche Fortbildung war f\u00fcr ihn eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit&#8220;, betonte der Schulleiter.<br \/>\nSeit 1988 trug Cremer als Studienleiter besondere Verantwortung. 1989 wurde er zum Oberstudienrat, 1991 zum Studiendirektor ernannt. Als Mitglied des Trios \u201eSportfreunde Stiller&#8220; (scherzhaft so benannt nach dem damaligen Schulleiter) bewies er, dass er sein Instrumentarium virtuos beherrschte; dazu geh\u00f6rten Oberstufen- und Abiturverordnungen, Rahmenpl\u00e4ne, Kursstrukturpl\u00e4ne und vieles mehr.<\/p>\n<p>F\u00fcr die UPS eingesetzt<\/p>\n<p>Er k\u00e4mpfte mit ums \u00dcberleben des Willinger Gymnasiums und setzte sich in diesem Zusammenhang\u00a0 f\u00fcr die St\u00e4rkung des Leistungssports an der Schule ein. Er war ma\u00dfgeblich beteiligt an der Erarbeitung des Schulprogramms und eines Konzepts, das zum Erhalt von Hessens kleinstem Gymnasium samt Mikro-Oberstufe beitragen sollte. Aber diese Hoffnung sollte sich nicht erf\u00fcllen. In Willingen kam es zur Bildung der kooperativen Gesamtschule, an der Heinz Cremer das Amt des Leiters der gymnasialen Oberstufe \u00fcbernahm. \u201eNun ist es Zeit f\u00fcr ihn, T\u00fcren zu finden, die zur \u00d6ffnung neuer Horizonte f\u00fchren&#8220;, so der Schulleiter. Heinz Cremer kann Dinge tun, f\u00fcr die er bisher\u00a0 keine Zeit hatte.<br \/>\nNamens des Personalrats sprachen Oberstudienr\u00e4tin Jutta Hellwig und die Vorsitzende, Studienr\u00e4tin Stephanie Fecke. Sie dankten f\u00fcr die gute Zusammenarbeit, hilfreiche Gespr\u00e4che und f\u00fcr Cremers kompetente Arbeit. Jutta Hellwig w\u00fcrdigte ihn als diskussionsfreudigen Ansprechpartner bei allen Problemen.<\/p>\n<p>Dass der Studiendirektor den Jugendlichen nicht nur schulische Themen vermittelt hat, sondern dass ihm auch die Allgemeinbildung am Herzen lag, stellten Sabrina Hack, Franziska M\u00fcller, Anika Trachte und Maike Hafels\u00a0 (Q?3) heraus.<\/p>\n<p>Empathie und gute Ideen<\/p>\n<p>Die stellvertretende Schulleiterin Ilse Klingenberg, die am selben Tag wie Heinz Cremer ihren Dienst an der UPS angetreten hatte, erinnerte an unvergessliche Erlebnisse und an besondere Aktivit\u00e4ten, beispielsweise bei den Projektwochen. So entdeckte Cremer das Schwarzlichttheater f\u00fcr die Uplandschule und bewies herausragende Kreativit\u00e4t bei der Verdeutlichung der Aussage von Gedichten. Seine Arbeit war gepr\u00e4gt von der Freude am Umgang mit Texten, Empathie, guten Ideen sowie einem hohen qualitativen Anspruch an sich selbst und an die Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>\u201eDie M\u00fcssen-Phase ist vorbei.&#8220; Der Vorsitzende des Schulelternbeirats, Dr. Dirk Bender, w\u00fcnschte Cremer namens der Eltern alles Gute f\u00fcr die \u201eD\u00fcrfen-Phase&#8220;. Schulsprecher Julian Schober dankte dem frischgebackenen Vorruhest\u00e4ndler f\u00fcr sein Engagement und f\u00fcr die Geduld, mit der er sich stets f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler\u00a0 eingesetzt hat. Die Feier\u00a0 wurde von der Lehrerband musikalisch ausgestaltet.<\/p>\n<p>Heinz Cremer wies in seinen Dankesworten darauf hin, dass er im Lauf der Zeit viele Erfahrungen gesammelt hat. In ihm ist dabei die Erkenntnis gereift, \u201edass man sich immer wieder neu erfinden muss und soll&#8220;.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">WLZ vom 2. Februar 2013<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreativ, kommunikativ, wissensdurstig Abschied aus dem aktiven Schuldienst: Studienleiter Heinz Cremer, der die Uplandschule mehr als 28 Jahre lang entscheidend mitgestaltet und mitgepr\u00e4gt hat, trat in den Vorruhestand. Von Ulrike Schiefner Willingen. 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