{"id":12521,"date":"2017-06-28T16:31:53","date_gmt":"2017-06-28T14:31:53","guid":{"rendered":"http:\/\/uplandschule.de\/?p=12521"},"modified":"2017-06-28T16:31:53","modified_gmt":"2017-06-28T14:31:53","slug":"abschied-von-der-ups","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uplandschule.de\/?p=12521","title":{"rendered":"Abschied von der UPS"},"content":{"rendered":"<table class=\"skeleton\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr class=\"s_headerNav\">\n<td class=\"s_headerNav\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"s_contentInner\">\n<div id=\"c717\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n1\">\n<h1 class=\"csc-firstHeader\">Schullandschaft gestaltet und gepr\u00e4gt<\/h1>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<dl class=\"csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol\">\n<dt>\n<p><div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/07e5c0812a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/0c95dec31d.jpg\" width=\"300\" height=\"222\" border=\"0\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Jahrzehntelang im Dienst der Schule und der Sch\u00fcler und jetzt im Ruhestand: Studienr\u00e4tin Uta Kandzia und Direktor Harald M\u00f6llmer wurden gestern feierlich verabschiedet. Unser Bild zeigt sie zusammen mit Schulleiter Norbert Volkwein (links) und leitendem Schulamtsdirektor Rainer Walenzik (rechts). (Foto: Ulrike Schiefner)<\/p><\/div><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\"><strong>Direktor Harald M\u00f6llmer und Studienr\u00e4tin Uta Kandzia im Ruhestand<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Willingen (bk). Abschied vom Berufsalltag, Beginn eines neuen Lebensabschnitts, in dem sich beide mit Sicherheit nicht aufs Altenteil zur\u00fcckziehen, sondern mehr Zeit finden f\u00fcr ihre vielseitigen privaten Interessen: Studienr\u00e4tin Uta Kandzia und Direktor Harald M\u00f6llmer treten mit Ablauf dieses Monats in den Ruhestand. Gestern wurden sie offiziell verabschiedet.<\/strong><\/p>\n<p>Lehrer, f\u00fcr viele ein guter Freund, ein Mann in verantwortungsvoller Position, kompetenter Gespr\u00e4chspartner f\u00fcr die Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde, Wegbereiter f\u00fcr eine ver\u00e4nderte Schullandschaft in Willingen und vor allem verst\u00e4ndnisvoller, g\u00fctiger, aber konsequenter P\u00e4dagoge und Erzieher \u2013 so charakterisierte Schulleiter Norbert Volkwein seinen bisherigen Stellvertreter. Er hat die Zusammenarbeit mit Harald M\u00f6llmer stets als \u00e4u\u00dferst angenehm empfunden und wusste sein Wissen im Grund-, Haupt- und Realschulbereich sehr zu sch\u00e4tzen. \u201eSein professionelles Handeln und sein Gestaltungswille waren immer darauf bedacht, die Schule weiterzuentwickeln.\u201c Guter Unterricht und F\u00f6rderung der Sch\u00fclerpers\u00f6nlichkeiten waren f\u00fcr M\u00f6llmer untrennbar miteinander verbunden.<br \/>\nDie beiden M\u00e4nner haben oft\u00a0 gemeinsam Fragen des Leistungssports beraten und bilanziert, haben verschiedene Str\u00f6mungen und Meinungen im Kollegium aufgegriffen und reflektiert \u2013 und gelegentlich auch Fachgespr\u00e4che \u00fcber Rauhaardackel gef\u00fchrt.<br \/>\nVolkwein bescheinigte dem frischgebackenen Ruhest\u00e4ndler strategisches Denken und eine Engelsgeduld beim Stundenplanstecken und der Anfertigung von Vertretungspl\u00e4nen. \u201eDiese Ruhe erwirbt man bestimmt als J\u00e4ger beim Ansitz auf einen Upl\u00e4nder Platzhirsch\u201c, spielte der Schulleiter auf M\u00f6llmers gro\u00dfes Steckenpferd, die Jagd, an. Neben dem Waidwerk geh\u00f6rt seine besondere Liebe \u00fcbrigens der Musik; er wirkt seit Jahrzehnten im Usselner Posaunenchor mit, dessen Vorsitzender er ist, und leitet die Bl\u00e4sergruppe der waldeckischen J\u00e4gerschaft.<br \/>\nEinige wichtige Daten, die Harald M\u00f6llmers Lebens- und Berufsweg widerspiegeln: Er wurde 1943 in Korbach geboren, absolvierte nach der Schulzeit eine Ausbildung f\u00fcr den mittleren Postdienst und arbeitete bis 1964 als Postassistent in Frankfurt, wandte sich dann jedoch dem Beruf zu, der sich als wahre Berufung herausstellte. Im damaligen p\u00e4dagogischen Fachinstitut in Kassel erwarb er\u00a0 seine Lehrbef\u00e4higung in musisch-technischen F\u00e4chern. Er trat am 1. September 1967 seinen Dienst an der Willinger Grund- und Hauptschule an. Welche Anerkennung er schon damals fand, zeigt sich in der Wahl zum Schulsportleiter und als Mitglied des Personalrats.<br \/>\nIn den 70-er Jahren absolvierte Harald M\u00f6llmer ein Zweitstudium an der Gesamthochschule Kassel und legte die beiden Staatspr\u00fcfungen f\u00fcr das Lehramt f\u00fcr die Mittelstufe erfolgreich ab. 1991 wurde er zum Konrektor der damaligen Mittelpunktschule ernannt und 1999 mit der Wahrnehmung der Schulleiteraufgaben betraut, die er de facto schon l\u00e4ngere Zeit wahrnahm. Die Upl\u00e4nder erinnern sich an die schwierigen Jahre, in denen schulpolitisch vieles in Frage gestellt und das \u00dcberleben zweier eigenst\u00e4ndiger Schulen thematisiert wurde. Ab Sommer 2004 leitete M\u00f6llmer quasi zwei Schulen, und ab Februar 2005 f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die neue kooperative Gesamtschule. 2006 wurde er zum Direktor ernannt und war seitdem der st\u00e4ndige Vertreter des Schulleiters.<br \/>\nHilfsbereitschaft, Einsatzfreude, Sensibilit\u00e4t und Offenheit z\u00e4hlen zu Harald M\u00f6llmers besonderen Merkmalen, ebenso seine Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen, seine Dialog-, Kommunikations- und Motivationsf\u00e4higkeit, Zielstrebigkeit, Weitsicht und Optimismus. Er verstand es, bei Meinungsverschiedenheiten zu vermitteln, bewies Fingerspitzengef\u00fchl und einen klaren Kopf f\u00fcr das Machbare. Er\u00a0 legte das Fundament f\u00fcr eine erfolgreiche Schule, die nicht nur \u00e4u\u00dferlich \u2013 an den Sch\u00fclerzahlen gemessen \u2013 w\u00e4chst; vielmehr hat auch die Schulinspektion der UPS attestiert, dass hier ein Schulklima herrscht, das die Vermittlung und Entfaltung von Kenntnissen in einem hohen Ma\u00df beg\u00fcnstigt.<br \/>\nStudienr\u00e4tin Uta Kandzia hat als Marburger Kind die dortige freie Waldorfschule besucht und in ihrer Heimatstadt Deutsch und Englisch studiert. Sie war einige Jahre in Berlin t\u00e4tig und kam 1978 an die Uplandschule \u2013 im gleichen Jahr \u00fcbrigens wie Norbert Volkwein, der daran erinnerte, dass die langj\u00e4hrige Kollegin nicht nur ihre studierten F\u00e4cher unterrichtete, sondern \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zudem Fl\u00f6ten- und Musikunterricht erteilte.<br \/>\nSie war Fachvorsteherin f\u00fcr Deutsch und zeitweise auch f\u00fcr Englisch, au\u00dferdem Ansprechpartnerin f\u00fcr Lese- und Rechtschreibschw\u00e4che. In den Projektwochen bot sie mit Vorliebe Interaktionsspiele an. Unvergessen sind die Auff\u00fchrungen kleiner St\u00fccke und Balladen. \u201eSie konnte Sch\u00fclern gegen\u00fcber Nachsicht zeigen, sie konnte aber auch Strenge walten lassen\u201c und war laut Schulleiter Volkwein immer bereit, bei auftretenden Schwierigkeiten Kompromisse zu finden und damit zu leben.<br \/>\nUta Kandzia und die Uplandschule \u2013 \u201ezwei Namen, die seit langer Zeit schon untrennbar miteinander verbunden sind\u201c, betonte Oberstudienr\u00e4tin Ilse Klingenberg in ihrer Laudatio. Es hat sich im Upland herumgesprochen, dass sie eine Katzenfreundin ist, den gr\u00f6\u00dften deutschen Dichter verehrt, klassische Musik, Theater und Kunst liebt und gern verreist. Sie legt viel Wert auf korrekte Ausdrucksweise und wei\u00df sehr gut mit Sprache umzugehen. Was nur wenige wissen: Uta Kandzia zeichnet sich durch gro\u00dfe Sensibilit\u00e4t aus. \u201eSie hat die besondere Gabe, zu sp\u00fcren, wenn Menschen traurig oder aber auch gl\u00fccklich sind\u201c, so Ilse Klingenberg. \u201eSie beobachtet genau\u201c, erfasst Situationen, kann sie mit wenigen S\u00e4tzen auf den Punkt bringen und dabei tr\u00f6sten und ermutigen. \u201eTrotz mancher schwierigen Situation in ihrem beruflichen Alltag hat sie im Umgang mit Kolleginnen, Kollegen, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern\u00a0 immer wieder Herzlichkeit und W\u00e4rme gezeigt.\u201c<br \/>\nZu den zahlreichen G\u00e4sten der Feier, die die Arbeit von Harald M\u00f6llmer und Uta Kandzia w\u00fcrdigten, ihnen dankten und alles Gute w\u00fcnschten, z\u00e4hlten leitender Schulamtsdirektor Rainer\u00a0 Walenzik, B\u00fcrgermeister Thomas Trachte, Walter Frosch (Hessischer Skiverband und Skiclub Willingen), die Vorsitzende des evangelischen Gesamtverbands Upland, Pfarrerin Gisela Grundmann, Lars Wiegand als Sprecher des Schulpersonalrats, Fridolin Erler und Monika Lange-Figge vom \u201ealten Kollegium\u201c der fr\u00fcheren MPS, Elternbeiratsvorsitzende Annegret Behle, die Vorsitzende des F\u00f6rdervereins, Klaudia Schenk, die als \u00dcberraschungsgast ihren Sohn Alexander, einen ehemaligen Kandzia-Sch\u00fcler, mitbrachte, Schulsprecher Matthias Schilling und M\u00f6llmers langj\u00e4hriger Weggef\u00e4hrte und Freund Ronald Gutberlett.<br \/>\nDie Feierstunde wurde musikalisch vom Bl\u00e4ser-Ensemble der Uplandschule unter Leitung von Dr. Heike Henkel umrahmt. Im Anschluss wurde beim gem\u00fctlichen Teil noch so manche Erinnerung an fr\u00fchere Zeiten geweckt.<\/p>\n<p>WLZ vom 31. Januar 2009<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schullandschaft gestaltet und gepr\u00e4gt Direktor Harald M\u00f6llmer und Studienr\u00e4tin Uta Kandzia im Ruhestand Willingen (bk). 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