{"id":12343,"date":"2017-06-28T12:48:22","date_gmt":"2017-06-28T10:48:22","guid":{"rendered":"http:\/\/uplandschule.de\/?p=12343"},"modified":"2017-06-28T12:48:30","modified_gmt":"2017-06-28T10:48:30","slug":"abschied-von-der-haupt-und-realschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uplandschule.de\/?p=12343","title":{"rendered":"Abschied von der Haupt- und Realschule"},"content":{"rendered":"<div id=\"c495\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\"><strong>\u201eWir waren wie eine gro\u00dfe Familie\u201c<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>WILLINGEN (bk).<\/strong> <strong>\u201eHat vielleicht jemand ein Taschentuch f\u00fcr mich?\u201c Es gab eine Menge Tr\u00e4nen bei der Verabschiedung der Haupt- und Realsch\u00fcler, speziell bei den jungen Damen. Dabei sind die Zeugnisse der meisten Jugendlichen ausgesprochen gut ausgefallen. An den Noten lag\u2019s also nicht, sondern es machte sich bei aller Freude \u00fcber den Schulabschluss durchaus auch ein Hauch von Abschiedsschmerz breit. Pascal Sahrhage, Klassensprecher der R10b, nannte den Grund: \u201eWir waren wie eine gro\u00dfe Familie.\u201c<\/strong><\/p>\n<div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/eb75719f26.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium\" src=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/5d2856f68d.jpg\" alt=\"Die Jungen und M\u00e4dchen der beiden Realschulklassen R10a und R10b der Willinger Uplandschule mit ihrer Klassenlehrerin Monika Lange-Figge. (Fotos: Ulrike Schiefner)\" width=\"300\" height=\"110\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Die Jungen und M\u00e4dchen der beiden Realschulklassen R10a und R10b der Willinger Uplandschule mit ihrer Klassenlehrerin Monika Lange-Figge. (Fotos: Ulrike Schiefner)<\/p><\/div>\n<p class=\"bodytext\">Schulleiter Norbert Volkwein brachte es auf den Punkt: \u201eIhr habt Freundschaften geschlossen, Cliquen gebildet, Ausfl\u00fcge und Klassenfahrten als die eigentlichen Highlights eurer Schulzeit genossen.\u201c Die Routine des Schulalltags gab den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern auch ein Gef\u00fchl der Geborgenheit. Dennoch waren die Jahre an der Mittelpunkt- und sp\u00e4teren Uplandschule \u201ekein artengesch\u00fctztes Leben in einem Feucht- oder Trockenbiotop\u201c. Aus dem lauen L\u00fcftchen, das den Jugendlichen in Form der t\u00e4glichen Leistungsanforderungen entgegenwehte, entwickelte sich gelegentlich ein Unwetter, das tennisballgro\u00dfe Hagelk\u00f6rner \u2013 also schlechte Noten \u2013 auf die Sch\u00fcler niederprasseln lie\u00df. \u201eSchutz vor diesen Unbilden des Wetters boten Anstrengung, Flei\u00df, Ausdauer und beharrliches Lernen.\u201c<br \/>\nDer Direktor wies darauf hin, dass die Entlasssch\u00fcler das erworbene und bei den Abschlussarbeiten bewiesene Wissen in zuk\u00fcnftigen Lebensr\u00e4umen vertiefen und erweitern m\u00fcssen. Er w\u00fcnschte ihnen, dass sie sich den Herausforderungen stellen, die auf sie zukommen; dass sie auf den Rat der anderen h\u00f6ren, ohne sich verbiegen zu lassen; dass sie Verantwortung \u00fcbernehmen und jederzeit f\u00fcr ein faires Miteinander eintreten.<br \/>\nRektor Herbert Hellwig nannte einige interessante Zahlen. Alle 37 Realsch\u00fcler haben die mittlere Reife, alle neun Hauptsch\u00fcler den Abschluss, sieben sogar den qualifizierenden Hauptschulabschluss geschafft. \u201eInsgesamt ein tolles Ergebnis, wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr bundesweit fast neun Prozent der Schulabg\u00e4nger kein Abschlusszeugnis in der Tasche haben.\u201c Bei den Projektpr\u00fcfungen im Hauptschulzweig erreichten drei Sch\u00fcler die Note \u201esehr gut\u201c. Bei den m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen beziehungsweise den Hausarbeiten mit Pr\u00e4sentation im Realschulzweig erzielten 17 Pr\u00fcflinge eine Eins.<br \/>\nHellwig machte deutlich, dass der Traumjob immer mehr vom Arbeitsmarkt abh\u00e4ngig ist. Er findet es erfreulich, dass im Vergleich zu den Vorjahren viele Sch\u00fcler schon eine Lehrstelle gefunden haben. So beginnen vier Haupt- und 13 Realsch\u00fcler eine Ausbildung. Viele streben auch einen h\u00f6heren Schulabschluss an. Acht Realsch\u00fcler wechseln beispielsweise in die gymnasiale Oberstufe der Uplandschule.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c496\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-left\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<dl class=\"csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol\">\n<dt>\n<p><div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/a4ceb43323.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/uplandschule.de\/typo3temp\/pics\/eec373de37.jpg\" width=\"300\" height=\"210\" border=\"0\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Die Sch\u00fcler der H 9 mit Klassenlehrer Fridolin Erler.<\/p><\/div><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">Der Klassenlehrer der H9, Fridolin Erler, brachte ein Kinderbuch aus den 50er Jahren mit: \u201eSchreck, der Geiger\u201c von Gretl Kaiser. Ihm fielen einige Parallelen zwischen Bienen, Schnecken, Ameisen, Heuschrecken und seinen bisherigen Sch\u00fclern auf. Monika Lange-Figge erinnerte ans Jahr 2002, als sie die Klassenleitung der R5 mit damals 25 Kindern \u00fcbernahm. Die Klasse wuchs im Lauf der Jahre auf 42 Sch\u00fcler an und musste im neunten Schuljahr schlie\u00dflich geteilt werden. Als besondere H\u00f6hepunkte der Realschulzeit nannte sie einen Fernsehauftritt, zwei Klassenfahrten an die Ostsee und die Abschlussfahrt nach Prag.<br \/>\nB\u00fcrgermeister Thomas Trachte gab den Entlasssch\u00fclern eine Weisheit von Aristoteles mit auf den Weg: \u201eWir k\u00f6nnen den Wind nicht \u00e4ndern, aber wir k\u00f6nnen die Segel richtig setzen.\u201c Er empfahl ihnen, zielstrebig auf ihr Ziel zuzusteuern, Klippen zu umfahren und sich auch durch gelegentliche Flauten nicht entmutigen zu lassen.<br \/>\n\u201eDie Uplandschule war ein Zuhause, doch die Schulzeit war kein Zuckerschlecken\u201c, betonte die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Annegret Behle. Sie ist \u00fcberzeugt davon, dass die jungen Leute f\u00fcr die Zukunft bestens vorbereitet wurden.<br \/>\n\u201eMacht\u2019s wie Gott: Werdet Mensch\u201c, rief Gemeindereferentin Ursula Beste den Haupt- und Realsch\u00fclern zu. Sie gratulierte namens der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. Der stellvertretende Schulsprecher Daniel Oldemeier sprach f\u00fcr die Sch\u00fclerschaft der Uplandschule. Die Klassensprecher Amelie Gerstenberger (H9), Isabell Meyke (R10a) und Pascal Sahrhage (R10b) dankten Lehrern und Eltern f\u00fcr vielf\u00e4ltige Unterst\u00fctzung. Die musikalische Ausgestaltung der Veranstaltung \u00fcbernahm das Bl\u00e4ser-Ensemble der UPS.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">(WLZ vom 13. Juni 2008)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir waren wie eine gro\u00dfe Familie\u201c WILLINGEN (bk). \u201eHat vielleicht jemand ein Taschentuch f\u00fcr mich?\u201c Es gab eine Menge Tr\u00e4nen bei der Verabschiedung der Haupt- und Realsch\u00fcler, speziell bei den jungen Damen. Dabei sind die Zeugnisse der meisten Jugendlichen ausgesprochen gut ausgefallen. 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